Anwenderbericht - Einkauf
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Inge Ochmann, Einkäuferin der Lufthansa CityLine

Sauberkeit auf Knopfdruck
 

 

Sauberkeit schreibt die Lufthansa CityLine groß: Denn nur wo es sauber ist, fühlen sich Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen wohl. Schmutz lauert fast überall – in Teeküchen, Aufenthaltsräumen, Büros, Sanitäranlagen und nicht zuletzt in Schichtbereichen, in denen reges Kommen und Gehen herrscht. Damit die Reinheit nicht nur ein Wunsch bleibt, überlässt das Luftfahrtunternehmen die Reinigung seiner vier Kölner Gebäude einem kompetenten Dienstleister. Doch den richtigen aus einer Reihe von Anbietern auszuwählen, ist gar nicht leicht.

 

Durchblick mit fairpartners

“Die Ausschreibung einer Gebäudereinigung ist eine komplexe Angelegenheit”, sagt die Einkäuferin der Lufthansa CityLine, Inge Ochmann. Die Anbieter können nicht ausschließlich über den Preis beurteilt werden, da vor allem qualitative Faktoren eine Rolle spielen. “fairpartners hat die Auswahl deutlich erleichtert”, betont Ochmann, die eine derartige Angebotsanfrage zum ersten Mal über die branchenübergreifende Beschaffungsplattform im Internet abgewickelt hat.

Bevor der “Request for proposal” auf fairpartners veröffentlicht wurde, hat die Lufthansa CityLine ein Leistungsverzeichnis erstellt, Anforderungen an die Reinigungsdienstleister definiert sowie die Kriterien gewichtet. “Wir wollten einen selbständig arbeitenden, kooperativen, erfahrenen und flexiblen Anbieter finden”, erklärt die Einkäuferin. Desweiteren flossen Faktoren wie Termin, Preis, Support, Umweltbewusstsein und Objektmanagement in die Entscheidung der Lufthansa CityLine ein.

 

Wer die Wahl hat, hat die Qual

“Nachdem die Vorarbeit erledigt war, veröffentlichten wir am 21.09.2004 unsere Angebotsanfrage auf fairpartners”, berichtet Ochmann. Dabei handelte es sich um eine offene Ausschreibung, an der jeder interessierte Dienstleister teilnehmen konnte. Aufgrund des umfassenden Leistungsumfangs bot die Lufthansa CityLine einen Ortstermin an, zu dem sich 25 Spezialisten für Gebäudereinigung aus dem gesamten Bundesgebiet nach vorheriger Anmeldung einfanden.

Die Begehung der 14.500 qm Gebäudefläche lieferte den Reinigungsspezialisten einen umfassenden Einblick in die durchzuführenden Arbeiten. 15 der 25 Gebäudereiniger bewarben sich dann tatsächlich um den Auftrag, als am 13. Oktober die Bietfrist begann. “Für den Rest war das Projekt zu groß oder der 24-Stunden-Bereich nicht abzudecken”, sagt die Sachbearbeiterin.

 

Übersichtlicher und vergleichbarer als zuvor

Lange vor dem Ende der Bietfrist, am 20. Oktober, lagen die 15 Angebote bei Inge Ochmann vor. Durch das einheitliche Layout gewannen sie an Übersichtlichkeit. Denn wer seine gewünschten Preisinformationen in verschiedene Einzelpositionen aufsplittet und getrennt abfragt, steigert die Vergleichbarkeit der Angebote. “Die Reinigung jedes unserer vier Gebäude bezogen auf das ganze Jahr stellte eine jeweils eigene Position dar. Außerdem haben wir einen Pauschalpreis pro qm für die Glasreinigung mit und ohne Rahmen abgefragt sowie einen Stundenpreis für die Sonderreinigung von z.B. Teppichböden und Wänden”, berichtet Ochmann.

Diese Preise konnten die Cityliner bequem gegenüberstellen und sich ein Bild über die Stundenschätzungen der Anbieter verschaffen. Parallel werteten sie die Nutzwertanalyse aus. Drei Firmen lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem der Gebäudereiniger Omnicura aus Trier die meisten Punkte verzeichnete und somit die Nase vorn hatte.

 

Vergeben ist Vergeben

Noch am 20. Oktober 2004 verkündete Lufthansa City Line über fairpartners das Ergebnis. Gewinner und Verlierer wurden per Mail über das Ergebnis informiert. Der Vertrag wurde unverzüglich schriftlich fixiert. Omnicura kann nun die Qualität seiner Dienstleistung unter Beweis stellen. Der vorerst auf ein Jahr begrenzte Vertrag ist mit einem Bonus-Malus-System hinterlegt, dessen Verlängerung für 2006 bei guter Zusammenarbeit durchaus vorstellbar ist.

 

Immer wieder fairpartners

Sollte es zu einer erneuten Ausschreibung kommen, würde Einkäuferin Inge Ochmann diese immer wieder über fairpartners abwickeln. “Zwar konnten wir aufgrund der Komplexität unserer Anfrage keine Zeitersparnis erzielen, aber dafür war der Vorgang viel transparenter als zuvor”, lobt sie. Die Arbeit mit der Beschaffungsplattform hat den Einkaufsprozess der LufthansaCity Line erheblich vereinfacht. Informationen konnten zeitgleich an alle Anbieter herausgegeben werden. Die Kommunikation über fairpartners verkürzte sonst zeitaufwendige Absprachen per Telefon oder Post. Weiterhin waren die Angebote laut Ochmann durch das einheitliche Layout viel übersichtlicher und vergleichbarer. “Um das Handling des Systems bereiten sich fairpartners-Einkäufer auch kein Kopfzerbrechen, denn die Funktionen sind leicht verständlich. Ich habe den Einkaufs-Assistenten genutzt, der mich sehr gut durch die Anwendung geführt hat”, sagt Ochmann zufrieden. Und hatte sie dennoch Fragen, stand der CityLine-Einkäuferin stets ein freundliches und kompetentes Team im fairpartners-Communication Center mit Rat und Tat zur Seite.