Success Story - Purchasing
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Bernd Beuttenmüller Strategischer Einkäufer der Dresdner Bank

Montag Scheck, Dienstag Gutschrift
 

 

Buchungen von heute auf morgen - selbstverständlicher Service für Kunden der Dresdner Bank und Ergebnis einer straff organisierten Beleglogistik.
Die Dresdner Bank hat ihre Beleglogistik für rund 800 Filialen in Deutschland neu ausgeschrieben. Lesen Sie, wie die Einkaufszentrale in Frankfurt fairpartners in den Beschaffungsprozess eingebunden hat, um die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Lieferanten zu vereinfachen. 
 


Belegzustellung kompromisslos zuverlässig

Beleglogistik - was verbirgt sich dahinter? Wenn Kunden Schecks oder Zahlungsanweisungen vormittags einreichen, werden sie noch am gleichen Tag verarbeitet. Das garantiert die Dresdner Bank.
Die eingereichten Papiere müssen von den Filialen in die Weiterverarbeitungszentren transportiert werden. Jeden Tag neu, pünktlich und zuverlässig. Die Dresdner Bank organisiert diese Aufgabe mit Dienstleistern. Auch Unterlagen für die Archivierung werden so ihrem Bestimmungsort zugeführt.

Die Dresdner Bank besteht aus sieben Regionen mit je 80 bis 120 Filialen. Bisher wurden die Transportdienstleister in den Regionen direkt beauftragt. Jetzt hat die Zentrale in Frankfurt den gesamten Bedarf zusammengefasst, ausgeschrieben und gleichzeitig das Vertragsmanagement zentralisiert. Das Ausschreibungsvolumen betrug mehrere Million Euro. Aus dem Gesamtbedarf wurden Lose gebildet, die einzeln oder gebündelt vergeben werden konnten.

Kommunikation persönlich und via Plattform

Zu Beginn des Ausschreibungsverfahrens ging die Dresdner Bank auf 23 Dienstleister persönlich zu: regionale Anbieter wie bundesweit tätige, bereits bekannte Partner und neue Kontakte. Die Dienstleister mussten den Transportdienst für mindestens eine Region anbieten können. Wer an der Ausschreibung teilnehmen wollte, registrierte sich bei fairpartners.

Auf der fairpartners-Plattform fanden die Dienstleister alle Informationen, die sie für ihr Angebot benötigten. Zusammen mit dem Angebot mussten sie einen Tourenplan ausarbeiten. Die Zeitfenster aus frühestem und spätestem Zeitpunkt zum Abholen und Anliefern der Papiere waren ihnen vorgegeben.

Die eingereichten Tourenpläne wurden auf Plausibilität überprüft. Fünf Kilometer Strecke in der Münchener City ist anders zu bewerten als fünf Kilometer auf dem Land. Auch Verkehrsschwankungen im Verlauf des Tages sind zu bedenken. Um das beurteilen zu können, wurde die Erfahrung der Dresdner Bank-Kollegen aus den Regionen einbezogen, die die Ausschreibungen bisher dezentral durchgeführt hatten. Auch die Kollegen wurden über fairpartners in den Beschaffungsprozess eingebunden, um beispielsweise Fragen zu ihrer Region zu beantworten. „Wir haben in einer Art interdisziplinärem Beschaffungsteam gearbeitet“, zieht Beuttenmüller das Resümee.

Jeder zweite Qualifizierte kam zum Zug

In der ersten Runde wurden die Angebote einzig nach fachlichen Gesichtspunkten geprüft. Manch einem Dienstleister war die Aufgabe zu komplex. In einigen Tourenplänen wurden die Zeitfenster nicht eingehalten oder einzelne Stationen fehlten ganz. Neun Dienstleister qualifizierten sich. Sie wurden persönlich nach Frankfurt eingeladen, um Angebote und Vertragsbedingungen zu besprechen.

Nach der Qualifizierungsrunde ging es zurück auf die Plattform. Die Dienstleister hatten nun die Möglichkeit, ihre Preise anzupassen. Jeder zweite ist mit einem Auftrag zum Zuge gekommen. Beuttenmüller ist stolz darauf, dass unter den fünf Auftragnehmern nicht nur Große, sondern auch Mittelständler sind.

Durchblick mit fairpartners

Vom guten Ergebnis der Ausschreibung ist Beuttenmüller selbst überrascht. Die Kosten konnten um ein Drittel gesenkt werden, wenn man Prozesskostenreduzierung und Preisreduktionen der Anbieter summiert.

„fairpartners macht es dem Einkäufer leicht, den Durchblick zu bewahren,“ sagt Bernd Beuttenmüller. „Die Plattform unterstützt eine klare, strukturierte Kommunikation zu den Anbietern. Es gibt eindeutig festgelegte Start- und Endtermine für die Abgabe der Angebote. Zum Zeitpunkt X hat man alles beisammen.“ Der Einkäufer schätzt es, die Informationen zur Ausschreibung zentral auf der Plattform zu veröffentlichen. So haben alle Anbieter zum gleichen Zeitpunkt die gleichen Informationen. Das ist nicht nur effizient, sondern fördert die Fairness im Ausschreibungsprozess.

Beuttenmüller hatte zu Beginn Vorbehalte gegenüber fairpartners. Erfahrungen mit anderen Plattformen hatten ihn misstrauisch gemacht. „fairpartners ist wirklich bedienerfreundlich. Außerdem stimmt das Preis-Leistungsverhältnis“, sagt Beuttenmüller heute. Eine Schulung hat den Zugang zur Plattform erleichtert.

Schon acht Jahre ist Beuttenmüller als Prokurist im Einkauf der Dresdner Bank tätig. Manche Themen gewinnen erst beim näheren Hinsehen Charme. Die Arbeit bleibt deshalb für ihn spannend. Soll die nächste Ausschreibung wieder mit fairpartners starten? „Na klar“, schmunzelt Beuttenmüller. „Mal sehen, was kommt. Es ist jedes Mal ein Einstieg in eine neue Branche.“